MEINE FORT- UND WEITERBILDUNGSTERMINE


Das vielfältige Angebot unserer BAO-Schulen




Wir freuen uns sehr, dass Michael Illouz D.O. (F) nach seinem erfolgreichen ersten Teil mit diesem Kurs in der Thematik der Biodynamik nun weiter geht.

In der biodynamischen Osteopathie richtet der Therapeut seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf seinen eigenen Zustand der Präsenz – eine ganzheitliche, tiefe und stabile Präsenz. Diese Qualität des Seins bildet die Grundlage der therapeutischen Arbeit.
Sie beruht auf der Entwicklung einer inneren Neutralität, die es dem Therapeuten ermöglicht, sich mit den subtilen Rhythmen des Patienten zu synchronisieren, ohne persönliche Interferenzen.

Vor jeder Sitzung lernt der Therapeut, sein Nervensystem bewusst vorzubereiten: durch gezielte Beruhigung, bewusste Atmung sowie Erdung und Verwurzelung. Diese Vorbereitung fördert eine innere Ausrichtung, echte Verfügbarkeit und eine tiefe Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment.

Das innere Empfinden des Therapeuten wird dabei zu einer Informations- und Orientierungsquelle im therapeutischen Prozess. Dieses feine Wahrnehmen des eigenen Zustandes ermöglicht es, dem lebendigen Prozess des Patienten zuzuhören – nicht in einer Haltung des Handelns oder Korrigierens, sondern aus der Position eines neutralen, präsenten Beobachters.
In diesem Zustand kann der Therapeut in Resonanz mit der Lebenskraft des Patienten treten und die Selbstregulationsprozesse begleiten, ohne etwas aufzuzwingen.

Dieser Ansatz erfordert eine klare Intention, ein erweitertes Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit, sich von eigenen Spannungen, Erwartungen oder Projektionen zu lösen. Der Therapeut wird so zu einem bewussten Dreh- und Angelpunkt, von dem aus die Gewebeinformationen und dynamischen Prozesse auf natürliche Weise auftauchen können.

Es ist diese Vorrangstellung des Seins gegenüber dem Tun, die die biodynamische Berührung minimal, subtil und zugleich tief transformierend macht.

Arbeitsschwerpunkte der Stufe 2

Wir werden insbesondere vertiefen:

  • Die Neutralität des Therapeuten
    Entwicklung einer stabilen, stillen und nicht eingreifenden Präsenz.
  • Der Begegnungspunkt
    Der Ort, an dem sich die Organisation des Therapeuten und die des Patienten auf stimmige Weise begegnen.
  • Die Tonalität
    Die globale Schwingungsqualität des Patienten und die Feinabstimmung der therapeutischen Präsenz.
  • Reizende „Stachel“ (irritative Spines)
    Wahrnehmen und Verstehen dessen, was die Organisation des Patienten stört – sowohl auf Gewebeebene als auch in der Wahrnehmung.
  • Entitäten
    Biodynamischer Zugang zu bestimmten nicht integrierten Präsenzen oder Organisationsformen, in einem ethischen, neutralen und sicheren Rahmen.







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